OsttirolerBergseen
Zagoritsee
© Nadja Wallensteiner

Zagoritsee

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Der Zagoritsee – verborgenes Bergwasser im Michlbachtal.

In einem stillen Winkel der Deferegger Alpen, tief im abgeschiedenen Michlbachtal, ruht auf einer natürlichen Geländeterrasse der Zagoritsee – ein flach abgedämmtes Gewässer, das mit seiner Ursprünglichkeit und Lage beeindruckt. Der See verdankt seinen heutigen Namen einer alten Bezeichnung als „Zogarinthsee in Milpach“ und bewahrt damit ein Stück regionaler Sprachgeschichte.

Sein Wasser liegt ruhig zu Füßen des imposanten Bocksteins, der mit 2 805 m nicht nur der höchste Gipfel im Gemeindegebiet Schlaiten ist, sondern auch ein markanter Aussichtspunkt über drei große Bergtäler der umliegenden Gebirgswelt. Der See selbst spiegelt dessen felsige Flanken und verleiht dem Talschluss eine stille, kraftvolle Atmosphäre.

Der Weg zum Zagoritsee führt über die Ortschaft Göriach bei Schlaiten. Ein Forstweg zieht sich durch das langgestreckte Michlbachtal, vorbei an der Klosterfrauenalm bis zum Talschluss beim Michlbach. Von hier beginnt der Anstieg auf einem markierten Steig – in etwa 3 bis 4 Stunden erreicht man den See, eingebettet zwischen Fels, Wiesen und alpinem Geröll.

Abseits der bekannten Routen offenbart der Zagoritsee ein Stück unberührte Hochgebirgsnatur – rau, ruhig und eindrucksvoll schön.