OsttirolerBergseen

Trelebitschsee

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Der Trelebitschsee – stille Eiszeitperle im Debanttal.

Mitten in echter Abgeschiedenheit, fernab jeglicher Zivilisation, liegt der Trelebitschsee im Gemeindegebiet von Nußdorf‑Debant im Nationalpark Hohe Tauern. Seine Geschichte reicht zurück in die Eiszeit, als Gletscher die schüsselförmige Karseen‑Mulde schufen.

Der Aufstieg beginnt am Parkplatz Seichenbrunn (ca. 1 666 m) im Debanttal. Nach einer abwechslungsreichen Route durch dichten Zirbenwald, über saftige Almwiesen hinauf zur Trelebitschalm, führt ein teils steiniger Steig – begleitet von Wasserfällen, Murmeltieren, Gämsen und mit etwas Glück einem Steinadler – hinauf zum Bergsee auf etwa 2 336 m. Die reine Gehzeit beträgt rund 2–3 Stunden, meist gemütlich über etwa 680 Hm Höhenunterschied verteilt.

Eintretend in den Bergkessel wirkt der Trelebitschsee wie ein geheimer Ruhepol. Sein glattes, tiefblaues Wasser spiegelt die schroffen Nordwände der Sattelköpfe und der Schleinitz, eingerahmt von grau‑grünen Felshängen.

Der Zugang erfolgt über steile Wege einerseits, andererseits bleibt die Stille ungebrochen – ein Kontrast zu den belebten Pfaden im Neualplseen‑Gebiet. Diese besondere Mischung aus Einsamkeit, türkis-schwarzer Bergsee‑Ästhetik und urwüchsiger Natur macht den Ort zu einem wahren Sehnsuchtsplatz .

Wer den Trelebitschsee erreicht, steht fernab typischer Touristenpfade – inmitten einer rauen, hochalpinen Idylle, geprägt von Eiszeit‑Geologie, wilden Bewohnern und kristallklarer Spiegelung der Berge. Ein Ort der Stille, der weniger bereist ist und genau deshalb jene besondere Energie ausstrahlt, die echte Ruhewanderer suchen.